• Eva Stengel

DAS TUN WIR für Bio-Höfe


Für den rasant voranschreitenden Artenschwund in Deutschland sind in erster Linie Monokulturen und der Einsatz von Insektiziden, Herbiziden, Pestiziden verantwortlich. Das ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen!


Das Schlüsselargument der Gegner einer ökologischen Landwirtschaft: Man könne damit die Weltbevölkerung nicht ernähren … Doch wenn man genau nachrechnet, kommt Folgendes heraus:

Der Landbedarf steigt zwischen 16% - 33% ABER: es ließen sich Ackerflächen einsparen, die bisher für die Tierhaltung oder gleich „für die Katz“ bestellt werden. Ein Drittel aller Agrarerzeugnisse weltweit werden nämlich momentan vergeblich angebaut für Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung. Würden diese reduziert – zum Beispiel um 25-50%, hätte man ausreichend Flächen, um die Lücke auszugleichen. Durch den Anbau von Kraftfutter gehen ebenfalls Ackerflächen verloren. Würde beim Fleischkonsum auf Klasse statt auf Masse geachtet und insgesamt weniger Fleisch gegessen, ist also dieser Einwurf widerlegt! Die Ernährung sogar einer wachsenden Weltbevölkerung mit Ökolandbau wäre möglich!


Das ökologische Landwirtschaft Umwelt und Natur gut tut – das zeigt zudem eine umfangreiche aktuelle Studie*

  • Gewässerqualität: Deutlich besser durch Verzicht auf Gift und Kunstdünger.

  • Bodenqualität: Deutlich besser - auf Ökoflächen werden bis zu 78% mehr Regenwürmer nachgewiesen

  • Biodiversität: Nachgewiesene 95% mehr Arten (Tiere und Pflanzen) leben auf Ökoflächen

  • Klimaschutz: Bioböden speichern mehr Wasser und pro Hektar wird mehr Kohlenstoff gespeichert

  • Tierwohl: In der artgerechten Haltung von Hühnern, Schweinen, Kühen etc. schneidet die ökologische Landwirtschaft häufig besser ab



Der ökologischen Landwirtschaft kommt also eine tragende Rolle beim Umwelt- und Naturschutz zu. Weshalb DAS TUN WIR die Bio-Höfe der Region unterstützt!

Bioprodukte liegen im Trend! Die Befragung zum „Ökobarometer 2018“ ergab, dass die Entscheidung beim Kauf von Lebensmittel immer häufiger zu Gunsten von Produkten ausfällt, die in ökologisch wirtschaftenden Betrieben produziert werden. Wenn Menschen zu Hause bio und regional kochen und essen, wünschen sie sich auch in den Kantinen eine entsprechende Mitarbeiterverpflegung. Unsere Kinder und Schüler sollten es uns sowieso wert sein, gesund in Kindergärten und Schule verpflegt zu werden!


DAS TUN WIR :

  • Wir kennen die regionalen Bio-Höfe aus der Region

  • Wir vermitteln gerne den Kontakt, um Schritt für Schritt mehr bio-regionale Mitarbeiter-, Schul- und Kitaverpflegung zu erreichen.

  • Wir organisieren Bio-Suppentage, Bio-Picknicks, oder stellen Bio-Smoothies bereit: Für das Wohl von Mitarbeitern, aber auch Kita- und Schulkindern.

  • Wir vermitteln Patenschaften für die Bio-Landwirte, die sich aktiv für den Erhalt der Biodiversität einsetzen. Beispielsweise durch die Anlage und Betreuung von Streuobstwiesen.

  • Und wir bieten die Möglichkeit, die bio-regionale Landwirtschaft und ihr Tun vor Ort kennenzulernen. Ein außergewöhnliches Team-Event, das erdet, die Gemeinschaft fördert und richtig Spaß macht. Ihre Mitarbeiter erfahren vor Ort, woher gesunde und nachhaltige Lebensmittel stammen, wie sie produziert werden und wer dahinter steht. Dabei stehen Erlebnis und Genuss im Mittelpunkt!


Diese Unternehmen machen es vor: Tun kommt von Wollen!


  • Mitropa: Seit 1999 ein ökologisches Menü (mehr als 20 000 Essen monatlich)

  • Deutsche Lufthansa: Kartoffeln in den Werkskantinen stammen komplett aus ökologischer Erzeugung. Einmal pro Woche ein komplettes Öko-Menü im Angebot.

  • Gerling Konzern: Seit 1998 ein tägliches Mittagessen für 2000 Gäste aus ökologischer Herkunft

  • Bahlsen: 80 Prozent Lebensmittel in der Kantine stammen aus ökologischem Landbau

  • Komplett auf Öko-Essen: Die Studentenwerke in Oldenburg, Göttingen, Osnabrück und Hannover.

  • Das Bethanien-Krankenhaus in Iserlohn bezieht Kartoffeln und Feldgemüse von einem Bioland-Erzeuger in der Nähe

  • Aktuell haben in Deutschland 15 Städte und Gemeinden bereits Bio-Anteile bei den Außer-Haus-Verpflegungen in der jeweiligen kommunalen Regie. In der Regel werden mindestens Kitas und Schulen beteiligt. (Quelle*: Stadt Karlsruhe, 2014)


*https://www.karlsruhe.de/b3/gesundheit/gesundheitfoerdern/aktuelles/gesundes_mittagessen_kita/HF_sections/content/ZZn9HzLm2nba6h/Anl%202%20Bericht%20Nachhaltige%20Essensversorgung%20f%C3%BCr%20Gemeinderat%204,2016.pdf


Und: Leistung geht durch den Magen!

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